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<title>News der Woche</title>
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<description>Wirtschaft/Politik/News/</description>
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<lastBuildDate>Sat, 27 Feb 2010 15:11:30 +0100</lastBuildDate>
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<title>Wochen Presseschau</title>
<link>http://blackdragonnews.blogg.de/eintrag.php?id=936</link>
<description><![CDATA[<b>Bundesagentur für Arbeit vom 25. Februar 2010:</b> <br />
"Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt in Deutschland bleiben auch im Februar moderat. Die Arbeitslosigkeit ist lediglich im jahreszeitlich üblichen Umfang gestiegen, die Beschäftigung hat sogar wieder zugenommen und die Kräftenachfrage zeigt sich stabil", so fasste das Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), Heinrich Alt, die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Februar 2010 zusammen. <br />
<br />
<br />
Arbeitslosenzahl im Februar: +26.000 auf 3.643.000<br />
<br />
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +91.000<br />
<br />
Arbeitslosenquote im Februar: +0,1 Prozentpunkte auf 8,7 Prozent<br />
<br />
Die Arbeitslosigkeit ist von Januar auf Februar um 26.000 auf 3.643.000 gestiegen (West: +12.000 auf 2.482.000; Ost: +14.000 auf 1.162.000). Das Saisonbereinigungsverfahren errechnet für den Februar ein Plus von 7.000. Im Vergleich zum Februar 2009 gab es 91.000 Arbeitslose mehr. Der Anstieg erklärt sich mit dem Beschäftigungsabbau, vor allem dem Abbau sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschäftigung, infolge der Wirtschaftskrise. Ohne die Entlastung durch Kurzarbeit  und weitere arbeitsmarktpolitische Instrumente wäre der Vorjahresabstand deutlich höher ausgefallen.<br />
<br />
Nicht saisonbereinigt ist die Erwerbstätigkeit nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes von Dezember auf Januar aufgrund der Winterpause um 589.000 auf 39,83 Millionen gesunken. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Erwerbstätigkeit um 97.000 verringert. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Dezember nach der Hochrechnung der BA bei 27,55 Millionen; gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang um 87.000. Die Abnahme wird vor allem dadurch begrenzt, dass die Teilzeitbeschäftigung noch steigt, während die Vollzeitbeschäftigung deutlich rückläufig ist.<br />
Die anderen Formen der Erwerbstätigkeit haben sich gegenüber dem Vorjahr unterschiedlich entwickelt: Während die Zahl der Selbständigen unverändert blieb, lag die Zahl der Beschäftigten in Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung unter dem Vorjahresniveau. Die Zahl der ausschließlich geringfügig Beschäftigten ist dagegen weiter gestiegen.<br />
<br />
Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich in Deutschland für den Januar auf 3,37 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 7,9 Prozent.<br />
Differenzierte Statistiken zur tatsächlichen Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld liegen üblicherweise jeweils zwei Monate nach Quartalsende vor. Nach den jüngsten Angaben wurde im Dezember 2009 an 890.000 Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld gezahlt. Darunter waren 810.000 Arbeitnehmer, die Kurzarbeitergeld aus wirtschaftlichen Gründen erhielten. Im Vergleich zum Höhepunkt der Inanspruchnahme im Mai 2009 mit 1.516.000 konjunkturellen Kurzarbeitern gab es einen Rückgang von 707.000. Gegenüber dem Dezember 2008 ist die Kurzarbeiterzahl insgesamt um 620.000 und bei konjunktureller Kurzarbeit um 609.000 Kurzarbeiter gestiegen.<br />
Der durchschnittliche Arbeitszeitausfall über alle Kurzarbeiter betrug im Dezember 32 Prozent. Im Beschäftigtenäquivalent errechnen sich so 283.000 Arbeitnehmer. Bei konjunktureller Kurzarbeit gab es einen Arbeitszeitausfall von 29 Prozent und ein Beschäftigtenäquivalent von 238.000 Arbeitnehmern. Im Vergleich zum Mai waren das 227.000 weniger. Gegenüber dem Vorjahr hat die Kurzarbeit im Beschäftigtenäquivalent bei allen Kurzarbeitern um 184.000 und für konjunkturelle Kurzarbeit um 173.000 zugenommen.<br />
Die aktuellen saisonbereinigten Monatsdaten der gemeldeten Stellen am ersten Arbeitsmarkt und der BA-X zeigen bereits über mehrere Monate eine leicht ansteigende Tendenz. Gegenüber dem Vorjahresniveau zeigt sich allerdings ein Minus.<br />
Das gemeldete Stellenangebot (einschließlich geförderter Stellen) hat im Februar saisonbereinigt um 4.000 abgenommen, während die ungeförderten Stellen für „normale“ sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, die besser die Marktentwicklung widerspiegeln, im Februar saisonbereinigt um 4.000 gestiegen sind.  Nicht saisonbereinigt hat der gesamte Stellenbestand im Februar gegenüber dem Vormonat um 24.000 auf 480.000 zugenommen. Im Vergleich zum Vorjahr war das allerdings ein Rückgang um 25.000. Von allen gemeldeten Stellen entfielen 267.000 auf ungeförderte Stellen für „normale“ sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Das waren 25.000 mehr als im Vormonat und 24.000 weniger als vor einem Jahr.<br />
<br />
<u>Leistungsempfänger Arbeitslosengeld I</u>: <span style="color:red">1.358.370</strong></span><br />
(November 2009: 1.100.412 / Dezember 2009: 1.149.403 / Januar 2010: 1.377.524) <br />
<u>Leistungsempfänger Arbeitslosengeld II</u>: <span style="color:blue">4.968.035</strong></span><br />
(November 2009: 4.891.872 / Dezmeber 2009: 4.896.363 / Januar 2010: 4.923.784)<br />
<u>Leistungsempfänger Sozialgeld</u>: <b>1.840.690</b><br />
(November 2009: 1.840.690 / Dezember 2009: 1.824.105 / Januar 2010: 1.824.812)<br />
<u>Nichtleistungsempfänger</u>: <span style="color:blue">411.000</strong></span><br />
(Seite 19 Monatsbericht)<br />
<b>Gesamtanzahl ALG I + ALG II + Nichtleistungsempfänger</b>: <span style="color:red"><strong><u>6.326.405 + 411.000</u></strong></span><br />
(November 2009: 5.992.284 + 419.000 / Dezember 2009: 6.045.766 + 419.000 / Januar 2010: 6.301.308 + 434.000)<br />
<b>Gesamtanzahl Leistungsempfänger</b>: <span style="color:blue"><strong>8.167.095 + 890.000 Kurzarbeiter</strong></span><br />
(November 2009: 7.817.096 / Dezember 2009: 7.869.871 / Januar 2010: 8.132.854 + 1.074.000 Kurzarbeiter)<br />
<b>Gesamtanzahl Arbeitsuchender inkl. stiller Reserve - optimistische Schätzung</b>: <span style="color:red"><strong>9,5 Millionen</strong></span><br />
(ohne Berücksichtigung der 4,8 Millionen geringfügig Beschäftigten, welche nicht als arbeitslos zählen)<br />
<span style="color:navy"><strong>Gesamtdeutsches ungefördertes Stellenangebot auf dem <u>ersten Arbeitsmarkt</u></strong></span> <a href="http://doku.iab.de/grauepap/2010/os0904.pdf" target="_blank">lt. IAB</a> IV. Quartal 2009: <span style="color:green"><strong>764.000</strong></span> <br />
(IV. Quartal 2008: 917.000 / I. Quartal 2009: 684.000 / II. Quartal 2009: 708.000 / III: Quartal 2009: 647.000) <br />
Neuer LINK: http://doku.iab.de/grauepap/2010/os0904.pdf<br />
<br />
<a href="http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2009/report2009-03.pdf" target="_blank">IAQ März 2009: Der Anteil der Vollzeiterwerbstätigen sank von 2001 bis 2006 sowohl in Ost wie in West kontinuierlich. Trotz einer insgesamt positiven Beschäftigungsbilanz gingen im Zeitraum 2001 und 2006 mehr als 1,6 Millionen Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse verloren. </a><br />
<br />
<a href="http://ba-jobboerse.blogage.de/" target="_blank">Analyse der Jobbörse der BA über die Qualität der Stellenangebote</a><br />
<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,594331,00.html" target="_blank"> Juli 2008 waren etwa 1,35 Millionen Menschen auf ergänzende ALG II-Bezüge angewiesen</a><br />
<br />
<a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2005/08/29/a0180" target="_blank">Produktion von Parias - Bericht aus den Eingeweiden der Arbeitsagentur</a><br />
<br />
<b>Bestand alle Stellen <u>bei der BA</u></b>: <span style="color:green"><strong>480.000</strong></span><br />
(November 2009: 465.000 / Dezember 2009: 461.000 / Januar 2010: 457.000) (Seite 10 Monatsbericht)<br />
<b>Ungeförderte sozialversicherungspflichtige Stellen <u>bei der BA</u></b>: <span style="color:green"><strong>267.000</strong></span><br />
(November: 261.000 / Dezember 2009: 252.000 / Januar 2010: 242.000) <br />
<br />
<a href="http://www.stupidedia.org/stupi/Arbeitslosenzahl" target="_blank">Die (statistische) Verdummung der Bevölkerung wächst weiter und die Nachfrage nach geschönten Daten bewegt sich auch weiterhin auf konstant hohem Niveau"</a>, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise. Bereits 2007 gab es <a href="http://www.bundestag.de/presse/hib/2008_03/2008_088/02.html" target="_blank">nach offiziellen Angaben der Bundesregierung 7 Millionen 34.000 Arbeitslose </a>, von denen knapp 50% statistisch und in der Folge auch medial einfach ignoriert wurden.<br />
Unberücksichtigt bleiben auch hier die 13%-ige Gruppe der Nichtleistungsempfänger. (Seite 19 Monatsbericht) <br />
<br />
<b>Im Januar waren für *7.100 Bewerber</b> <span style="color:blue"><strong>Dritte mit deren Vermittlung beauftragt</strong></span>. (Mai 2009: 178.100 / Juni 2009: 146.900 / Juli 2009: 119.600 / August 2009: 89.400 / September 2009: 67.100 / Oktober 2009: 45.700 / November 2009: 31.000 / Dezember 2009: 19.700). (* Werden in der Monatsstatistik nicht als arbeitslos gezählt. Seite 28 Monatsbericht)<br />
<br />
<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article3637459/Krise-kostet-pro-Monat-50-000-Jobs-in-Deutschland.html" target="_blank">Welt vom 28.04.2009 - Krise kostet pro Monat 50.000 Jobs in Deutschland:</a> In der Wirtschaftskrise <span style="color:blue"><strong>gehen jeden Monat in Deutschland 50.000 Arbeitsplätze verloren</strong></span>. Täglich entspricht das etwa 1600 Arbeitsplätzen. Dies hat die Bundesregierung anlässlich ihres Frühjahrsgutachtens 2009 <b>errechnet</b>, wie ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums bestätigte.<br />
<br />
<b>Im Monat Februar befanden sich 1,58 Millionen Personen</b> in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit <span style="color:blue"><strong>geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme</strong></span>. Das ergab im Vergleich zum Vormonat (1,55 Millionen im Februar 2009 / 1,58 Millionen im März / 1,59 im April / 1,63 Millionen im Mai / 1,62 Millionen im Juni / 1,58 Millionen im Juli / 1,49 Millionen im August / 1,52 Millionen im September / 1,63 Millionen im Oktober / 1,66 Millionen im November / 1,67 Millionen im Dezember / 1,54 Millionen im Januar 2010) eine <span style="color:red"><strong>Abnahme von 130.000</strong></span>. (Seite 6 aktueller Monatsbericht)<br />
<br />
Im Februar 2010 befanden sich <b>288.300 Personen in einer Arbeitsgelegenheit nach § 16d SGB II auch Ein-Euro-Jobs genannt</b>. (Seite 30 aktueller Monatsbericht) Im Februar 2010 waren <b>3.700 Personen in einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme</b> beschäftigt. (Seite 28. aktueller Monatsbericht) <br />
<br />
Im Monat Oktober wurden <span style="color:red"><strong>48% aller Arbeitslosen als arbeitslos registriert</strong></span> und <b>13% aller Arbeitslosen haben keine Leistungen</b> aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. (Seite 6 aktueller Monatsbericht)<br />
<br />
Im Januar gingen neue Anzeigen für <b>126.000 Kurzarbeiter</b> ein. (Januar 2009: 346.000 / Februar 2009: 721.000 / März 2009: 679.000 / April 2009: 452.000 / Mai 2009: 292.000 / Juni 2009: 210.000 / Juli 2009: 170.000 / August 2009: 105.000 / September 2009: 117.000 / Oktober 2009: 102.000 / November 2009: 152.000 / Dezember2009: 224.000) Zahlen zur tatsächlichen Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld liegen jeweils 2 Monate nach Quartalsende vor. Nach jüngsten Angaben <span style="color:red"><strong>wurden im Dezember 2009 an 890.000 Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld gezahlt</strong></span>. Die Inanspruchnahme hatte im Mai mit 1.516.000 konjunkturellen Kurzarbeitern ihren Höhepunkt erreicht. (Seite 9 aktueller Monatsbericht)<br />
<br />
Die kontinuierlich sinkende bzw. stabile Anzahl von ALG II Empfängern ist u.a. durch die neue Wohngeldreform zu erklären. Durch zusätzliche Zahlungen erhalten die Betroffenen in der Summen nicht mehr Geldleistungen, fallen aber aus dem ALG II Bezug. <br />
<a href="http://www.welt.de/finanzen/article3111615/Nachzahlung-wird-dieses-Jahr-besonders-hoch.html" target="_blank">Welt vom 29.01.2009</a>: Dies teilte der Deutsche Mieterbund am Donnerstag in Berlin mit. Er lobte die Anfang des Jahres in Kraft getretene Wohngeldreform. Damit <b>bekommen 600.000 Haushalte durchschnittlich 140 statt 90 Euro im Monat</b> als Zuschuss zu ihren Wohnungskosten. <br />
<a href="http://statistik.arbeitsagentur.de " target="_blank">Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im Februar 2010 - Seite 48</a><br />
<br />
<img src="http://data.blogg.de/7930/images/Wachstum29_Stuttmann.jpg" alt="" /><br />
Quelle: <a href="http://stuttmann.de/archiv2.php#" target="_blank">Stuttmann.de</a> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 15:11:30 +0100</pubDate>
<dc:creator>KBlackDragon</dc:creator>
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<ent:topic ent:href="http://www.blogg.de/?category=politik" ent:id="politik">politik</ent:topic>
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</item>
<item>
<title>Wochen Presseschau</title>
<link>http://blackdragonnews.blogg.de/eintrag.php?id=935</link>
<description><![CDATA[<b>Statistisches Bundesamt:</b> Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag der <span style="color:blue"><strong>Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im Jahr 2009</strong></span> nominal um 2,4% und <span style="color:red"><strong>real um 1,8% niedriger als 2008</strong></span>. Negative Veränderungsraten sowohl nominal wie real gab es beim Jahresumsatz des Einzelhandels zuletzt im Jahr 2007 (nominal – 1,6%, real – 1,2%).<br />
 <br />
Im <b>Dezember 2009</b> erzielte der Einzelhandel in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen aus sieben Bundesländern nominal 1,8% und <span style="color:red"><strong>real 2,5% weniger Umsatz als im Dezember 2008</strong></span>. Beide Monate hatten jeweils 25 Verkaufstage. Im Vergleich zum November 2009 stieg der Umsatz im Dezember 2009 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal und real jeweils um 0,8%.<br />
 <br />
Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Dezember 2009 nominal 1,1% und real 0,5% weniger um als im Dezember 2008. Dabei wurde bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten nominal 0,9% und real 0,2% weniger als im Vorjahresmonat abgesetzt, beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln lagen die Umsätze nominal um 4,2% und real um 4,4% niedriger.<br />
 <br />
Auch im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wurde im Dezember 2009 nominal (– 2,3%) und real (– 3,3%) weniger als im Vorjahresmonat umgesetzt. In diesem Bereich erzielten lediglich der Einzelhandel mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten (nominal + 1,0%, real – 0,1%) und der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren (nominal + 0,3%, real – 2,2%) zumindest eine nominale Umsatzsteigerung gegenüber Dezember 2008.<br />
PS. <a href="http://www.n24.de/news/newsitem_4932066.html" target="_blank">n24 vom 26.03.2009 - Deutsche Kauflust nicht in der Krise:</a> Die Kauflust der Deutschen trotzt der Krise. Laut der Gesellschaft für Konsumforschung ist die Verbraucherstimmung weiterhin gut. Der Konsum bleibt damit eine der wenigen Stützen der Konjunktur. <span style="color:red"><strong>Die GfK halte vorerst an ihrer Prognose fest, dass der private Verbrauch in diesem Jahr um 0,5 Prozent wachsen werde.</strong></span> "Wir haben keinen Grund, davon abzugehen", kommentierte Bürkl die relativ stabile Entwicklung des Konsumklimas im März. "Die Konsumenten haben bisher auf die ständigen Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft erstaunlich gelassen reagiert."<br />
<a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/02/PD10__040__45212,templateId=renderPrint.psml" target="_blank">Einzelhandelsumsatz 2009 real um 1,8% gegenüber 2008 gesunken</a><br />
<br />
<br />
<b>KBA:</b> Zu Beginn des Jahres wurden <span style="color:red"><strong>181.189 Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassen</strong></span>. Damit wurde das Januar-Ergebnis des Vorjahres nicht erreicht (-4,3 %). Seit Oktober 2009 sind, mit dem Ausklingen der Umweltprämie, die Neuzulassungen rückläufig; zum Dezember sind es -15,9 Prozent. Der Anteil der privaten Zulassungen ging im Januar weiter auf 42,2 Prozent zurück. Dies machte sich beim Mini-Segment besonders bemerkbar. Nach dem kräftigen Anstieg im vergangenen Jahr waren die Kleinstwagen nun erstmals wieder rückläufig (-7,6 %). Auch in der Mittel- und oberen Mittelklasse gab es deutlich weniger Neuzulassungen als vor einem Jahr. Die Kleinwagen- und Kompaktklasse wie auch die Mini-Vans lagen im Plus. Mit 453.383 umgeschriebenen Kfz gab es zum Jahresbeginn deutlich weniger Aktivitäten als in den Vorjahren. Der Pkw-Markt lag 14,0 Prozent unter dem Januar-Ergebnis von 2009. Der Nutzfahrzeugmarkt stellt sich unterschiedlich dar. Während die Sattelzugmaschinen um 11,3 Prozent zurückgingen, gab es bei den Lkw ein Plus von 5,0 Prozent. Die schweren Lkw waren jedoch auch rückläufig. Die Krafträder büßten mit -24,8 Prozent am meisten ein.<br />
<a href="http://www.kba.de/cln_007/nn_124384/sid_9845D2AEB151C1BC8E4B33295E070E63/nsc_true/DE/Presse/PressemitteilungenStatistiken/Fahrzeugzulassungen/n__01__10__pm__text.html" target="_blank">Fahrzeugzulassungen im Januar 2010</a><br />
<br />
<br />
<b>Radio Basel:</b> In den <span style="color:blue"><strong>USA</strong></span> ist eine <b>weitere Bank Pleite gegangen</b>. Es handelt sich um die 1st American State Bank of Minnesota mit Sitz in Hancok. Es ist die zweite Bankenpleite im Bundesstaat Minnesota innerhalb einer Woche. <span style="color:red"><strong>Seit Beginn des Jahres gingen damit in den USA 16 Banken Pleite</strong></span>, im Vorjahr waren es 140 Banken.<br />
PS. Übersicht der <a href="http://www.fdic.gov/bank/individual/failed/banklist.html" target="_blank">geschlossenen Banken</a> ab dem 01.10.2000 in den USA.<br />
<a href="http://www.radiobasel.ch/aktuell/nachrichten/usa-16-bankenpleite-seit-jahresbeginn-2010-02-06" target="_blank">USA: 16. Bankenpleite seit Jahresbeginn</a> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 15:13:31 +0100</pubDate>
<dc:creator>KBlackDragon</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Wochen Presseschau</title>
<link>http://blackdragonnews.blogg.de/eintrag.php?id=934</link>
<description><![CDATA[<b>Bundesagentur für Arbeit vom 28. Januar 2010:</b> <br />
"Auch zum Jahresbeginn zeigt sich der deutsche Arbeitsmarkt weiter robust. Die Arbeitslosigkeit ist lediglich im jahreszeitlich üblichen Umfang gestiegen. Die Wirtschaftskrise hat sich bislang weniger stark als befürchtet auf den deutschen Arbeitsmarkt ausgewirkt.", so fasste der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Januar 2010 zusammen.<br />
<br />
Arbeitslosenzahl im Januar: +342.000 auf 3.617.000<br />
<br />
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +129.000<br />
<br />
Arbeitslosenquote im Januar: +0,8 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent<br />
<br />
Die Arbeitslosigkeit hat von Dezember auf Januar aufgrund der Winterpause deutlich um 342.000 auf 3.617.000 zugenommen (West: +221.000 auf 2.470.000; Ost: +121.000 auf 1.148.000). Eine Zunahme  dieser Größenordnung ist im Januar üblich. Neben der höheren Arbeitslosigkeit in Saisonberufen spielt auch das allgemeine Nachlassen wirtschaftlicher Aktivität eine Rolle: insbesondere zum Jahresende werden mehr Arbeitskräfte freigesetzt und weniger eingestellt. Das Saisonbereinigungsverfahren  errechnet für den Januar eine leichte Zunahme um 6.000. Angesichts der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist dies sehr moderat.<br />
<br />
Im Vergleich zum Januar 2009 gab es 129.000 Arbeitslose mehr. Der Anstieg erklärt sich mit dem Beschäftigungsabbau, vor allem dem Abbau sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschäftigung, infolge der Wirtschaftskrise. Ohne die Entlastung durch Kurzarbeit wäre der Vorjahresabstand deutlich höher ausgefallen.<br />
<br />
Nicht saisonbereinigt ist die Erwerbstätigkeit nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes von November auf Dezember mit Beginn der Winterpause um 139.000 auf 40,42 Millionen gesunken. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Erwerbstätigkeit um 222.000 verringert. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im November nach der Hochrechnung der BA bei 27,77 Millionen; gegenüber dem Vorjahr war das ein Rückgang um 146.000. Die Abnahme wird vor allem dadurch begrenzt, dass die Teilzeitbeschäftigung noch steigt, während die Vollzeitbeschäftigung deutlich rückläufig ist. Die anderen Formen der Erwerbstätigkeit haben sich im Vorjahresvergleich weiterhin uneinheitlich verändert: Während die Zahl der Selbständigen unverändert blieb, lag die Zahl der Beschäftigten in Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung unter dem Vorjahresniveau. Die Zahl der ausschließlich geringfügig Beschäftigten ist dagegen weiter gestiegen.<br />
<br />
Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich in Deutschland für den Dezember auf 3,12 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 7,2 Prozent.<br />
Die der BA gemeldeten Stellen insgesamt, darunter auch die ungeförderten Stellen für „normale“ sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, die besser die Marktentwicklung widerspiegeln, haben im Januar saisonbereinigt um 3.000 bzw. 1.000 zugenommen. Nicht saisonbereinigt hat der gesamte Stellenbestand im Januar gegenüber dem Vormonat um 4.000 auf 457.000 abgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Rückgang um 29.000. Von allen gemeldeten Stellen entfielen 242.000 auf ungeförderte Stellen für „normale“ sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Das waren 10.000 weniger als im Vormonat und 35.000 weniger als vor einem Jahr.<br />
<br />
<u>Leistungsempfänger Arbeitslosengeld I</u>: <span style="color:red">1.377.524</strong></span><br />
(Oktober 2009: 1.078.209 / November 2009: 1.100.412 / Dezember 2009: 1.149.403) <br />
<u>Leistungsempfänger Arbeitslosengeld II</u>: <span style="color:blue">4.923.784</strong></span><br />
(Oktober 2009: 4.906.425 / November 2009: 4.891.872 / Dezmeber 2009: 4.896.363)<br />
<u>Leistungsempfänger Sozialgeld</u>: <b>1.831.546</b><br />
(Oktober 2009: 1.827.237 / November 2009: 1.824.812 / Dezember 2009: 1.824.105)<br />
<u>Nichtleistungsempfänger</u>: <span style="color:blue">434.000</strong></span><br />
(Seite 20 Monatsbericht)<br />
<b>Gesamtanzahl ALG I + ALG II + Nichtleistungsempfänger</b>: <span style="color:red"><strong><u>6.301.308 + 434.000</u></strong></span><br />
(Oktober 2009: 5.984.634 + 418.000 / November 2009: 5.992.284 + 419.000 / Dezember 2009: 6.045.766 + 419.000)<br />
<b>Gesamtanzahl Leistungsempfänger</b>: <span style="color:blue"><strong>8.132.854 + 1.074.000 Kurzarbeiter</strong></span><br />
(Oktober 2009: 7.811.871 / November 2009: 7.817.096 / Dezember 2009: 7.869.871)<br />
<b>Gesamtanzahl Arbeitsuchender inkl. stiller Reserve - optimistische Schätzung</b>: <span style="color:red"><strong>9,5 Millionen</strong></span><br />
(ohne Berücksichtigung der 4,8 Millionen geringfügig Beschäftigten, welche nicht als arbeitslos zählen)<br />
<span style="color:navy"><strong>Gesamtdeutsches ungefördertes Stellenangebot auf dem <u>ersten Arbeitsmarkt</u></strong></span> <a href="http://doku.iab.de/grauepap/2009/os0903.pdf" target="_blank">lt. IAB</a> III. Quartal 2009: <span style="color:green"><strong>647.000</strong></span> <br />
(I. Quartal 2008: 958.000 / II. Quartal 2008: 946.000 / III. Quartal 2008: 829.000 / IV. Quartal 2008: 917.000 / I. Quartal 2009: 684.000 / II. Quartal 2009: 708.000) <br />
<br />
<a href="http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2009/report2009-03.pdf" target="_blank">IAQ März 2009: Der Anteil der Vollzeiterwerbstätigen sank von 2001 bis 2006 sowohl in Ost wie in West kontinuierlich. Trotz einer insgesamt positiven Beschäftigungsbilanz gingen im Zeitraum 2001 und 2006 mehr als 1,6 Millionen Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse verloren. </a><br />
<br />
<a href="http://ba-jobboerse.blogage.de/" target="_blank">Analyse der Jobbörse der BA über die Qualität der Stellenangebote</a><br />
<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,594331,00.html" target="_blank"> Juli 2008 waren etwa 1,35 Millionen Menschen auf ergänzende ALG II-Bezüge angewiesen</a><br />
<br />
<a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2005/08/29/a0180" target="_blank">Produktion von Parias - Bericht aus den Eingeweiden der Arbeitsagentur</a><br />
<br />
<b>Bestand alle Stellen <u>bei der BA</u></b>: <span style="color:green"><strong>457.000</strong></span><br />
(Oktober 2009: 479.000 / November 2009: 465.000 / Dezember 2009: 461.000) (Seite 10 Monatsbericht)<br />
<b>Ungeförderte sozialversicherungspflichtige Stellen <u>bei der BA</u></b>: <span style="color:green"><strong>242.000</strong></span><br />
(Oktober 2009: 267.000 / November: 261.000 / Dezember 2009: 252.000) <br />
<br />
<a href="http://www.stupidedia.org/stupi/Arbeitslosenzahl" target="_blank">Die (statistische) Verdummung der Bevölkerung wächst weiter und die Nachfrage nach geschönten Daten bewegt sich auch weiterhin auf konstant hohem Niveau"</a>, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise. Bereits 2007 gab es <a href="http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_088/02.html" target="_blank">nach offiziellen Angaben der Bundesregierung 7 Millionen 34.000 Arbeitslose </a>, von denen knapp 50% statistisch und in der Folge auch medial einfach ignoriert wurden.<br />
Unberücksichtigt bleiben auch hier die 13%-ige Gruppe der Nichtleistungsempfänger. Während die Arbeitslosigkeit um 342.000 Betroffene statistisch gestiegen ist, ergeben sich „nur“ 255.542 Arbeitlose mehr in einem ALG I oder ALG II oder Nichtleistungsbezug im Vergleich zum Vormonat. Im Vergleich zum Vormonat (Arbeitslosenzahl im Dezember: 3.276.000) ergab sich ein Steigerung der Arbeitslosigkeit um 341.000, die BA meldete hingegen 342.000.<br />
<br />
<b>Im Januar waren für *7.100 Bewerber</b> <span style="color:blue"><strong>Dritte mit deren Vermittlung beauftragt</strong></span>. (Mai 2009: 178.100 / Juni 2009: 146.900 / Juli 2009: 119.600 / August 2009: 89.400 / September 2009: 67.100 / Oktober 2009: 45.700 / November 2009: 31.000 / Dezember 2009: 19.700). (* Werden in der Monatsstatistik nicht als arbeitslos gezählt. Seite 28 Monatsbericht)<br />
<br />
<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article3637459/Krise-kostet-pro-Monat-50-000-Jobs-in-Deutschland.html" target="_blank">Welt vom 28.04.2009 - Krise kostet pro Monat 50.000 Jobs in Deutschland:</a> In der Wirtschaftskrise <span style="color:blue"><strong>gehen jeden Monat in Deutschland 50.000 Arbeitsplätze verloren</strong></span>. Täglich entspricht das etwa 1600 Arbeitsplätzen. Dies hat die Bundesregierung anlässlich ihres Frühjahrsgutachtens 2009 <b>errechnet</b>, wie ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums bestätigte.<br />
<br />
<b>Im Monat Januar befanden sich 1,54 Millionen Personen</b> in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit <span style="color:blue"><strong>geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme</strong></span>. Das ergab im Vergleich zum Vormonat (1,55 Millionen im Februar 2009 / 1,58 Millionen im März / 1,59 im April / 1,63 Millionen im Mai / 1,62 Millionen im Juni / 1,58 Millionen im Juli / 1,49 Millionen im August / 1,52 Millionen im September / 1,63 Millionen im Oktober / 1,66 Millionen im November / 1,67 Millionen im Dezember) eine <span style="color:red"><strong>Abnahme von 130.000</strong></span>. (Seite 6 aktueller Monatsbericht)<br />
<br />
Im Monat September wurden <span style="color:red"><strong>49% aller Arbeitslosen als arbeitslos registriert</strong></span> und <b>13% aller Arbeitslosen haben keine Leistungen</b> aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. (Seite 6 aktueller Monatsbericht)<br />
<br />
Im Dezember gingen neue Anzeigen für <b>224.000 Kurzarbeiter</b> ein. (Dezember 2008: 404.000 / Januar 2009: 346.000 / Februar 2009: 721.000 / März 2009: 679.000 / April 2009: 452.000 / Mai 2009: 292.000 / Juni 2009: 210.000 / Juli 2009: 170.000 / August 2009: 105.000 / September 2009: 117.000 / Oktober 2009: 102.000 / November 2009: 152.000) Zahlen zur tatsächlichen Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld liegen jeweils 2 Monate nach Quartalsende vor. Nach jüngsten Angaben <span style="color:red"><strong>wurden im September 2009 an 1.074.000 Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld gezahlt</strong></span>. Die Inanspruchnahme hatte im Mai mit 1.516.000 konjunkturellen Kurzarbeitern ihren Höhepunkt erreicht. (Seite 8/9 aktueller Monatsbericht)<br />
<br />
Die kontinuierlich sinkende bzw. stabile Anzahl von ALG II Empfängern ist u.a. durch die neue Wohngeldreform zu erklären. Durch zusätzliche Zahlungen erhalten die Betroffenen in der Summen nicht mehr Geldleistungen, fallen aber aus dem ALG II Bezug. <br />
<a href="http://www.welt.de/finanzen/article3111615/Nachzahlung-wird-dieses-Jahr-besonders-hoch.html" target="_blank">Welt vom 29.01.2009</a>: Dies teilte der Deutsche Mieterbund am Donnerstag in Berlin mit. Er lobte die Anfang des Jahres in Kraft getretene Wohngeldreform. Damit <b>bekommen 600.000 Haushalte durchschnittlich 140 statt 90 Euro im Monat</b> als Zuschuss zu ihren Wohnungskosten. <br />
<a href="http://statistik.arbeitsagentur.de " target="_blank">Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im Januar 2009 - Seite 49</a><br />
<br />
<img src="http://data.blogg.de/7930/images/Wachstum29_Stuttmann.jpg" alt="" /><br />
Quelle: <a href="http://stuttmann.de/archiv2.php#" target="_blank">Stuttmann.de</a><br />
<br />
<br />
<b>Süddeutsche:</b> Siemens ist zwar hochprofitabel, dennoch will der Technologiekonzern jetzt etwa 2000 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen. <br />
<span style="color:red"><strong>Siemens verschärft seinen Sparkurs und streicht weitere knapp 2000 Arbeitsplätze in Deutschland.</strong></span> Betroffen seien die Antriebstechnologie und das Geschäft mit Großanlagen für die Industrie, teilte der Technologiekonzern mit.<br />
In der Antriebstechnologie ist der Standort Bad Neustadt an der Saale in Unterfranken betroffen, dort sollen bis 2012 rund 840 der heute knapp über 2000 Arbeitsplätze wegfallen. In Erlangen sollen weitere rund 300 Stellen gestrichen werden.<br />
Siemens begründete die Maßnahmen mit einem Technologiewechsel und zudem auch mit Volumeneinbrüchen im wichtigen Absatzmarkt Maschinenbau, der eine Anpassung der Fertigungskapazitäten erforderlich mache. Im Großanlagen-Geschäft sind weitere 850 Jobs von den Plänen betroffen.<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/287/501542/text/" target="_blank">Siemens streicht 2000 Jobs</a><br />
<br />
<br />
<b>Webtipp:</b> Die meisten Menschen wissen nicht wo Geld her kommt. In unserem Wirtschaftssystem schöpfen die Banken das Geld durch Kredite, die durch nichts gedeckt sind. Banken müssen lediglich 8% Kapitaldeckung vorweisen um 100% Kredite vergeben zu können, also Geld zu verleihen, welches sie nicht besitzen und Zinsen darauf zu verlangen. Der größte Kreditnehmer: Der Staat... WIR. WIR haben die Banken in diese Position gebracht, WIR stehen durch das Vertrauen in unsere Wirtschaftsleistung als Garant hinter dem Kredit des Staatshaushalts und damit als Garant hinter unserer Währung, da die Zentralbank Bundesanleihen zur Verpfändung akzeptiert und Bargeld dafür ausgibt. WIR könnten dieses Geld also auch selbst schöpfen und müssten dann an niemanden Zinsen zahlen. Der Haushalt wäre ausgeglichen und die Staatsverschuldung wäre lediglich ein Protokoll über die Menge Geld, die in Umlauf gebracht wurde! Auch eine Finanzkrise wie die gerade laufende konnte sich in diesem Umfang nur ereignen, da das gesamte Wirtschaftssystem auf Krediten, auf Schulden aufgebaut ist. Da Banken für vergebene Kredite Zinsen verlangen, also mehr Geld zurück fordern als sie ursprünglich ins System gegeben haben, wächst das gesamt Schuldenaufkommen stärker an, als das durch Kredite zur Verfügung stehende Geld. Es müssen also immer höhere Kredite vergeben werden, um immer höhere Kreditforderungen bedienen zu können. Die Schulden wachsen also exponentiell und werden uns immer wieder in noch schlimmere Finanzkrisen führen als der gerade laufenden. Der einzige Ausweg ist die Abkehr von unserem auf Kredit bzw. auf Schulden finanzierten Wirtschaftssystem, hin zu einem System in dem demokratisch geschaffenes Geld vom Staat - von UNS allen - zum Wohle aller eingesetzt wird, schuldenfrei ist und frei ist von Zinszahlungen. Die Kapitaldeckung der Banken muss auf 100% hochgefahren werden, so dass die Banken nur noch Geld verleihen können, welches sie tatsächlich besitzen, so dass sie an der Geldschöpfung nicht mehr beteiligt sind. <br />
<a href="http://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8867" target="_blank">Petition Deutscher Bundestag: Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das Finanzsystem so zu verändern ist, dass nicht mehr die Banken das Geld durch Kredite schöpfen, bei einer Kapitaldeckung von gerade einmal 8%, sondern der Staat das Geld selbst schöpft und in angemessenem Umfang im öffentlichen Interesse in Umlauf bringt, bzw. ausgib</a> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 15:18:22 +0100</pubDate>
<dc:creator>KBlackDragon</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Wochen Presseschau</title>
<link>http://blackdragonnews.blogg.de/eintrag.php?id=933</link>
<description><![CDATA[<br />
<b>Bundesagentur für Arbeit vom 05. Januar 2010:</b> <br />
„Trotz der tiefen Rezession hat sich der Arbeitsmarkt im Jahr 2009 robust gezeigt. Zwar ist die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr angestiegen, aber bei weitem nicht so stark wie befürchtet.“ erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise.<br />
<br />
Arbeitslosenzahl im Dezember: +60.000 auf 3.276.000<br />
<br />
Arbeitslosenquote im Dezember: +0,2 Prozentpunkte auf 7,8 Prozent<br />
<br />
Arbeitslosenzahl im Jahr 2009: 3.423.000<br />
<br />
Arbeitslosenquote im Jahr 2009: 8,2 Prozent<br />
<br />
Die Arbeitslosigkeit hat sich von November auf Dezember mit Beginn der Winterpause um 60.000 auf 3.276.000 erhöht (West: +33.000 auf 2.248.000; Ost +28.000 auf 1.027.000). Das Saisonbereinigungsverfahren errechnet für den Dezember einen Rückgang von 3.000. Berücksicht man allerdings die Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik, die von einem Sondereffekt infolge der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente dominiert wird, wäre die Arbeitslosigkeit saisonbereinigt im Dezember um 6.000 gestiegen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 sowie angesichts der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleibt das eine sehr moderate Entwicklung.<br />
<br />
Die Zahl der Erwerbstätigen nach dem Inlandskonzept ist im November nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes saisonbereinigt um 18.000 gesunken. Nicht saisonbereinigt ist sie von Oktober auf November um 64.000 auf 40,58 Millionen zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Erwerbstätigkeit um 218.000 verringert. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach der Hochrechnung der BA im Oktober saisonbereinigt um 7.000 abgenommen. Nicht saisonbereinigt lag sie bei 27,81 Millionen; das ist gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um 213.000. Ohne den anhaltenden Zuwachs der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigung wäre der Rückgang deutlicher ausgefallen.<br />
Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich in Deutschland für den November auf 3,06 Millionen, die Erwerbslosenquote auf 7,0 Prozent.<br />
Erste Schätzungen zu den Anzeigen über konjunkturelle Kurzarbeit signalisieren für den Dezember eine Größenordnung von 130.000 bis 140.000 angezeigten Arbeitnehmern. Das sind etwas mehr als im November.<br />
<br />
Das gemeldete Stellenangebot insgesamt und darunter die ungeförderten Stellen für „normale“ sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, die besser die Marktentwicklung widerspiegeln, haben im Dezember saisonbereinigt um 13.000 bzw. 9.000 zugenommen. Nicht saisonbereinigt gab es im Dezember 461.000 Stellen; 42.000 weniger als vor einem Jahr. Von den gemeldeten Stellen entfielen 252.000 auf ungeförderte Stellen für „normale“ sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Das waren 48.000 weniger als vor einem Jahr.<br />
<br />
Der Arbeitsmarkt war 2009 von der tiefsten Rezession seit Bestehen der Bundesrepublik beeinflusst. Die Auswirkungen waren deutlich, blieben jedoch angesichts des massiven Produktionseinbruchs vergleichweise moderat. <span style="color:red"><strong>Der Anstieg der Arbeitslosigkeit wurde so vor allem durch die massive Nutzung der Kurzarbeit, aber auch den <u>statistischen Effekt der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente</u> sowie ein sinkendes Kräfteangebot begrenzt.</strong></span> <br />
Die jahresdurchschnittliche Zunahme der Arbeitslosigkeit entfällt allein auf Westdeutschland, auf den Rechtskreis des SGB III sowie auf Männer, was vor allem auf den Abbau von Vollbeschäftigung im Produzierenden Gewerbe und in der Arbeitnehmerüberlassung zurück zu führen sein dürfte.<br />
Im Jahresdurchschnitt 2009 waren bundesweit 3.423.000 Menschen arbeitslos, 155.000 mehr als im Vorjahr (West: +176.000 auf 2.320.000; Ost: -20.000 auf 1.103.000). Maßgeblich für den Anstieg der Arbeitslosigkeit war insbesondere der Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigung infolge der Wirtschaftskrise.<br />
<br />
<u>Leistungsempfänger Arbeitslosengeld I</u>: <span style="color:red">1.149.403</strong></span><br />
(September 2009: 1.134.220 / Oktober 2009: 1.078.209 / November 2009: 1.100.412) <br />
<u>Leistungsempfänger Arbeitslosengeld II</u>: <span style="color:blue">4.896.363</strong></span><br />
(September 2009: 4.913.859 / Oktober 2009: 4.906.425 / November 2009: 4.891.872)<br />
<u>Leistungsempfänger Sozialgeld</u>: <b>1.824.105</b><br />
(September 2009: 1.819.882 / Oktober 2009: 1.827.237 / November 2009: 1.824.812)<br />
<u>Nichtleistungsempfänger</u>: <span style="color:blue">419.000</strong></span><br />
<b>Gesamtanzahl ALG I + ALG II + Nichtleistungsempfänger</b>: <span style="color:red"><strong><u>6.045.766 + 419.000</u></strong></span><br />
(September 2009: 6.048.079 + 413.000 / Oktober 2009: 5.984.634 + 418.000 / <br />
November 2009: 5.992.284 + 419.000)<br />
<b>Gesamtanzahl Leistungsempfänger</b>: <span style="color:blue"><strong>7.869.871 + 1.074.000 Kurzarbeiter</strong></span><br />
(September 2009: 7.867.961 / Oktober 2009: 7.811.871 / November 2009: 7.817.096)<br />
<b>Gesamtanzahl Arbeitsuchender inkl. stiller Reserve - optimistische Schätzung</b>: <span style="color:red"><strong>9,0 Millionen</strong></span><br />
(ohne Berücksichtigung der 4,8 Millionen geringfügig Beschäftigten, welche nicht als arbeitslos zählen)<br />
<span style="color:navy"><strong>Gesamtdeutsches ungefördertes Stellenangebot auf dem <u>ersten Arbeitsmarkt</u></strong></span> <a href="http://doku.iab.de/grauepap/2009/os0903.pdf" target="_blank">lt. IAB</a> III. Quartal 2009: <span style="color:green"><strong>647.000</strong></span> <br />
(I. Quartal 2008: 958.000 / II. Quartal 2008: 946.000 / III. Quartal 2008: 829.000 / IV. Quartal 2008: 917.000 / I. Quartal 2009: 684.000 / II. Quartal 2009: 708.000) <br />
<br />
<a href="http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2009/report2009-03.pdf" target="_blank">IAQ März 2009: Der Anteil der Vollzeiterwerbstätigen sank von 2001 bis 2006 sowohl in Ost wie in West kontinuierlich. Trotz einer insgesamt positiven Beschäftigungsbilanz gingen im Zeitraum 2001 und 2006 mehr als 1,6 Millionen Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse verloren. </a><br />
<br />
<a href="http://ba-jobboerse.blogage.de/" target="_blank">Analyse der Jobbörse der BA über die Qualität der Stellenangebote</a><br />
<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,594331,00.html" target="_blank"> Juli 2008 waren etwa 1,35 Millionen Menschen auf ergänzende ALG II-Bezüge angewiesen</a><br />
<br />
<a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2005/08/29/a0180" target="_blank">Produktion von Parias - Bericht aus den Eingeweiden der Arbeitsagentur</a><br />
<br />
<b>Bestand alle Stellen <u>bei der BA</u></b>: <span style="color:green"><strong>461.000</strong></span><br />
(September 2009: 486.000 / Oktober 2009: 479.000 / November 2009: 465.000) (Seite 11 Monatsbericht)<br />
<b>Ungeförderte sozialversicherungspflichtige Stellen <u>bei der BA</u></b>: <span style="color:green"><strong>252.000</strong></span><br />
(September 2009: 271.000 / Oktober 2009: 267.000 / November: 261.000) <br />
<br />
<a href="http://www.stupidedia.org/stupi/Arbeitslosenzahl" target="_blank">Die (statistische) Verdummung der Bevölkerung wächst weiter und die Nachfrage nach geschönten Daten bewegt sich auch weiterhin auf konstant hohem Niveau"</a>, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise. Bereits 2007 gab es <a href="http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_088/02.html" target="_blank">nach offiziellen Angaben der Bundesregierung 7 Millionen 34.000 Arbeitslose </a>, von denen knapp 50% statistisch und in der Folge auch medial einfach ignoriert wurden.<br />
Unberücksichtigt bleiben auch hier die 12%-ige Gruppe der Nichtleistungsempfänger. Während die Arbeitslosigkeit um 60.000 Betroffene statistisch gestiegen ist, ergeben sich „nur“ 53.482 Arbeitlose mehr in einem ALG I oder ALG II oder Nichtleistungsbezug im Vergleich zum Vormonat.<br />
<br />
<b>Im Dezember waren für *19.700 Bewerber</b> <span style="color:blue"><strong>Dritte mit deren Vermittlung beauftragt</strong></span>. (Mai 2009: 178.100 / Juni 2009: 146.900 / Juli 2009: 119.600 / August 2009: 89.400 / September 2009: 67.100 / Oktober 2009: 45.700 / November 2009: 31.000). (* Werden in der Monatsstatistik nicht als arbeitslos gezählt.)<br />
<br />
<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article3637459/Krise-kostet-pro-Monat-50-000-Jobs-in-Deutschland.html" target="_blank">Welt vom 28.04.2009 - Krise kostet pro Monat 50.000 Jobs in Deutschland:</a> In der Wirtschaftskrise <span style="color:blue"><strong>gehen jeden Monat in Deutschland 50.000 Arbeitsplätze verloren</strong></span>. Täglich entspricht das etwa 1600 Arbeitsplätzen. Dies hat die Bundesregierung anlässlich ihres Frühjahrsgutachtens 2009 <b>errechnet</b>, wie ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums bestätigte.<br />
<br />
<b>Im Monat November befanden sich 1,67 Millionen Personen</b> in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit <span style="color:blue"><strong>geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme</strong></span>. Das ergab im Vergleich zum Vormonat (1,55 Millionen im Februar 2009 / 1,58 Millionen im März / 1,59 im April / 1,63 Millionen im Mai / 1,62 Millionen im Juni / 1,58 Millionen im Juli / 1,49 Millionen im August / 1,52 Millionen im September / 1,63 Millionen im Oktober / 1,66 Millionen im November) eine <span style="color:red"><strong>Zunahme von 10.000</strong></span>. (Seite 7 aktueller Monatsbericht)<br />
<br />
Im Monat August wurden <span style="color:red"><strong>51% aller Arbeitslosen als arbeitslos registriert</strong></span> und <b>12% aller Arbeitslosen haben keine Leistungen</b> aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. (Seite 6 aktueller Monatsbericht)<br />
<br />
Im November gingen neue Anzeigen für <b>152.000 Kurzarbeiter</b> ein. (Dezember 2008: 404.000 / Januar 2009: 346.000 / Februar 2009: 721.000 / März 2009: 679.000 / April 2009: 452.000 / Mai 2009: 292.000 / Juni 2009: 210.000 / Juli 2009: 170.000 / August 2009: 105.000 / September 2009: 117.000 / Oktober 2009: 102.000) Zahlen zur tatsächlichen Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld liegen jeweils 2 Monate nach Quartalsende vor. Nach jüngsten Angaben <span style="color:red"><strong>wurden im September 2009 an 1.074.000 Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld gezahlt</strong></span>. Die Inanspruchnahme hatte im Mai mit 1.516.000 konjunkturellen Kurzarbeitern ihren Höhepunkt erreicht. (Seite 10 aktueller Monatsbericht)<br />
<br />
Die kontinuierlich sinkende bzw. stabile Anzahl von ALG II Empfängern ist u.a. durch die neue Wohngeldreform zu erklären. Durch zusätzliche Zahlungen erhalten die Betroffenen in der Summen nicht mehr Geldleistungen, fallen aber aus dem ALG II Bezug. <br />
<a href="http://www.welt.de/finanzen/article3111615/Nachzahlung-wird-dieses-Jahr-besonders-hoch.html" target="_blank">Welt vom 29.01.2009</a>: Dies teilte der Deutsche Mieterbund am Donnerstag in Berlin mit. Er lobte die Anfang des Jahres in Kraft getretene Wohngeldreform. Damit <b>bekommen 600.000 Haushalte durchschnittlich 140 statt 90 Euro im Monat</b> als Zuschuss zu ihren Wohnungskosten. <br />
<a href="http://statistik.arbeitsagentur.de " target="_blank">Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im Dezember 2009 - Seite 70</a><br />
<br />
<img src="http://data.blogg.de/7930/images/Wachstum29_Stuttmann.jpg" alt="" /><br />
Quelle: <a href="http://stuttmann.de/archiv2.php#" target="_blank">Stuttmann.de</a><br />
<br />
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<b>Schreckensgespenst Staatsbankrott - plusminus</b><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xcwbdkwUCy8&color1=0xb1b1b1&color2=0xcfcfcf&hl=de_DE&feature=player_embedded&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/xcwbdkwUCy8&color1=0xb1b1b1&color2=0xcfcfcf&hl=de_DE&feature=player_embedded&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object><br />
<br />
<br />
<b>KBA:</b> Mit <span style="color:red"><strong>215.564 Neuzulassungen</strong></span> von Personenkraftwagen (Pkw) im <span style="color:blue"><strong>Dezember</strong></span> (-4,6 %) endete ein ereignisreiches Autojahr. <span style="color:red"><strong>3,81 Millionen Pkw wurden im Laufe des Jahres 2009 für den Straßenverkehr neu zugelassen</strong></span>. Das sind <b>23,2 Prozent oder 717.000 Pkw mehr als 2008</b>. Die Umweltprämie brachte die Automobilbranche auf Wachstumskurs. Doch nicht alle Hersteller konnten davon profitieren. Der Trend zu kleineren Fahrzeugen war unverkennbar. Bei den Minis gab es fast doppelt so viele Zulassungen wie im Vorjahr (+96,9 %). Das Kleinwagensegment wuchs um +65,7 Prozent. Die Kompaktklasse vergrößerte sich um +31,1 Prozent. Sie bildet mit einem Anteil von 28,5 Prozent das größte Segment. Deutliche Einbußen gab es dagegen bei der Oberen Mittelklasse (-15,9 %) und der Oberklasse (-17,8 %). Die Sportwagen fielen mit -26,0 Prozent am stärksten zurück.<br />
Der Nutzfahrzeugbereich zeigte sich 2009 rückläufig. Lastkraftwagen (Lkw) und Zugmaschinen lagen bei -26 Prozent. Bei den größeren Fahrzeugen gingen die Zulassungen am stärksten zurück. Auch der Motorradmarkt lag mit -17,3 Prozent deutlich unter Vorjahresniveau. Unterm Strich wurden 4,24 Millionen Kraftfahrzeuge (Kfz) und 226.000 Kfz-Anhänger neu zugelassen. Die Besitzumschreibungen der Kfz waren mit -1,0 Prozent nur leicht rückläufig. 6,89 Millionen Kfz und 305.000 Kfz-Anhänger wechselten im letzten Jahr den Halter. Der Pkw-Markt lag 1,6 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Bei den gebrauchten Nutzfahrzeugen gab es eine spürbare Aufwärtsbewegung (Lkw +8,7 %). Die Krafträder erreichten Vorjahresniveau.<br />
PS. <u>Anteil privater Neuzulassungen 2008 als Vergleich zu 60% im Februar 2009, 66,2% im März 2009 und 67,6% im April sowie 69,5% im Mai und 67,3% im Juni und 67,2% im Juli sowie 64,8% im August und 62% im September sowie 55,1% im November 2009</u>: Januar: 38,1% / März: 39,2% / April: 41,1% / Mai: 41,3% / Juni: 41,4% / September: 37,5% / Oktober: 39,6% / November: 38,7%. (in den fehlenden Monaten erfolgten keine Angaben des KBA über den Anteil gewerblicher/privater Halter) <br />
In den ersten elf Monaten 2009 wurden 716.379 PKW mehr neu zugelassen, als in den ersten elf Monaten des Vorjahres. (Januar 2008: 220.742 Neuwagen / Februar 2008: 228.623 / März 2008: 286.549 / April 2008: 317.960 / Mai 2008: 275.259 / Juni 2008: 304.036 / Juli 2008: 317.084 / August 2008: 214.386 / September 2008: 261.384 / Oktober 2008: 258.814 / November 2008: 233.772) Ein Mittelwert der Januar (189.385) und Februar (277.740) und März (400.000) sowie April (379.626) und Mai (384.578) und Juni (427.111) und Juli (339.976) sowie August (275.219) und September (316.166) sowie Oktober (321.120) und November (279.725) Zulassungen im Jahr 2009 ergibt eine Gesamtjahreszulassung 2009 als Prognose von 3.710.676. Im September betrug die Prognose 4.010.448, im Oktober 3.986.401 und im November 3.973.105.<br />
<a href="http://www.kba.de/cln_015/nn_326084/DE/Presse/PressemitteilungenStatistiken/2001-2008/2008/Fahrzeugzulassungen/n__12__08__pm__text.html" target="_blank">Im Jahr 2008 wurden insgesamt 3,09 Mio. fabrikneue Pkw für den Straßenverkehr zugelassen</a>, 1,8 Prozent weniger als 2007. Das Autojahr 2007 schloß mit insgesamt 3.148.163 Einheiten ab. Damit <a href="http://www.kba.de/cln_015/nn_124962/DE/Presse/PressemitteilungenStatistiken/2001-2008/2007/Fahrzeugzulassungen/n__12__07__pdf,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/n_12_07_pdf.pdf" target="_blank">blieb der Automobilmarkt 2007 unter dem 10-jährigen Mittelwert</a> von 3,43 Mio. Pkw. (als pdf-Dokument) Es gibt sicher gute Gründe, <a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,565578,00.html" target="_blank">warum die Autobranche die Statistik aufhübscht</a>.<br />
<a href="http://www.kba.de/cln_005/nn_124384/sid_7D3F77A32F2034419C84E435E25452B5/nsc_true/DE/Presse/PressemitteilungenStatistiken/Fahrzeugzulassungen/n__12__09__pm__text.html" target="_blank">Fahrzeugzulassungen im Dezember 2009</a><br />
<br />
<br />
<b>Statistisches Bundesamt:</b> Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag der <span style="color:blue"><strong>Umsatz im Einzelhandel</strong></span> in Deutschland nominal voraussichtlich zwischen 2,5% und 2,7% unter dem Wert von 2008. <span style="color:red"><strong>Der reale Umsatz dürfte zwischen 1,9% und 2,1% unter dem Vorjahreswert liegen.</strong></span><br />
Diese Schätzung basiert auf den für Januar bis November 2009 vorliegenden Daten. In diesem Zeitraum setzte der Einzelhandel nominal 2,6% und real 1,8% weniger um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.<br />
Im November 2009 erzielte der Einzelhandel in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen aus sieben Bundesländern nominal 3,1% und real 2,8% weniger Umsatz als im November 2008. Beide Monate hatten jeweils 25 Verkaufstage. Im Vergleich zum Oktober 2009 sank der Umsatz im November 2009 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 1,2% und real um 1,1%.<br />
Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im November 2009 nominal 3,1% und real 2,3% weniger um als im November 2008. Dabei wurde bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten nominal 3,2% und real 2,4% weniger als im Vorjahresmonat abgesetzt, beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln lagen die Umsätze nominal um 0,5% und real um 0,7% niedriger.<br />
Auch im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wurde im November 2009 nominal (– 3,1%) und real (– 2,9%) weniger als im Vorjahresmonat umgesetzt. In diesem Bereich erzielten lediglich der Einzelhandel mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten (nominal + 4,1%, real + 3,0%) und der Einzelhandel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf eine nominale (+ 1,9%) und reale (+ 1,3%) Umsatzsteigerung gegenüber November 2008.<br />
<a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/01/PD10__004__45212,templateId=renderPrint.psml" target="_blank">Einzelhandelsumsatz 2009 voraussichtlich real um 2% niedriger</a><br />
<br />
<br />
<b>n-tv:</b> Das <span style="color:blue"><strong>Bankensterben in den Vereinigten Staaten</strong></span> setzt sich auch im neuen Jahr fort. Im Zuge der Finanzkrise <span style="color:red"><strong>muss die Horizon Bank an der Westküste des Kontinents ihre Schalter für immer schließen</strong></span>.<br />
Die Bankenaufsicht gab die Schließung der Horizon Bank, ein regionales Institut aus aus Bellingham im Bundesstaat Washington, am Freitagabend bekannt.<br />
<b>Im vergangenen Jahr wurden von den US-Aufsichtsbehörden 140 Banken geschlossen.</b> Das war die größte Zahl an Bankenpleiten seit 1992. 2008 waren es nur 25 und 2007 lediglich drei. In diesem Jahr erwarten die Behörden einen vorläufigen Höhepunkt bei den Bankenpleiten.<br />
PS. Übersicht der <a href="http://www.fdic.gov/bank/individual/failed/banklist.html" target="_blank">geschlossenen Banken</a> ab dem 01.10.2000 in den USA.<br />
<a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Aufsicht-schliesst-Horizon-Bank-article671795.html" target="_blank">Ungebrochene Pleitewelle Aufsicht schließt Horizon Bank</a><br />
<br />
<br />
<b>Websitentipp:</b><br />
<br />
<a href="http://www.steuerboykott.org/" target="_blank">Steuerboykott</a> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 15:14:22 +0100</pubDate>
<dc:creator>KBlackDragon</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Wochen Presseschau</title>
<link>http://blackdragonnews.blogg.de/eintrag.php?id=932</link>
<description><![CDATA[<br />
<b>Webtipps:</b><br />
<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,667381,00.html" target="_blank">Deutschland hat 1,4 Millionen Vollzeitjobs verloren</a><br />
<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/182/497486/text/" target="_blank">Deutsche Bahn - 14.000 Stellen fallen weg</a><br />
<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,666784,00.html" target="_blank">Deutschland verliert an Kaufkraft</a><br />
<br />
<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article5579801/Sieben-weitere-US-Banken-zusammengebrochen.html" target="_blank">Sieben weitere US-Banken zusammengebrochen</a><br />
<br />
<br />
<a href="http://www.frankgehtran.de" target="_blank">Frank geht ran</a><br />
<br />
<b>Wir müssen wütend werden - Piraten-Remix (Network - mad as hell)</b><br />
<object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KCg-YryUwSQ&hl=de_DE&fs=1&"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/KCg-YryUwSQ&hl=de_DE&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object><br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 15:19:50 +0100</pubDate>
<dc:creator>KBlackDragon</dc:creator>
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<title>Wochen Presseschau</title>
<link>http://blackdragonnews.blogg.de/eintrag.php?id=931</link>
<description><![CDATA[<br />
<b>Swissinfo:</b> Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise sind in den <span style="color:blue"><strong>USA</strong></span> mittlerweile allein in diesem Jahr 133 Banken zusammengebrochen. Die <span style="color:red"><strong>Behörden schlossen am Freitag drei weitere kleinere Geldhäuser</strong></span>, wie die staatliche Einlagensicherung FDIC mitteilte.<br />
Im vergangenen Jahr mussten lediglich 25 Banken aufgeben, 2007 waren es gerade einmal drei.<br />
PS. Übersicht der <a href="http://www.fdic.gov/bank/individual/failed/banklist.html" target="_blank">geschlossenen Banken</a> ab dem 01.10.2000 in den USA.<br />
<a href="http://www.swissinfo.ch/ger/index/Zahl_der_US-Bankenpleiten_in_diesem_Jahr_auf_133_gestiegen.html?cid=7886284" target="_blank">Zahl der US-Bankenpleiten in diesem Jahr auf 133 gestiegen</a><br />
<br />
<br />
<b>Webtipps:</b><br />
<br />
<a href="http://www.ariva.de/Die_groesste_Depression_aller_Zeiten_c3050729" target="_blank">"Die größte Depression aller Zeiten"</a><br />
<br />
<a href="http://www.zeit.de/2009/51/Jahre-der-Gefahr" target="_blank">Staatspleiten, Inflation, Exportausfälle – die Volkswirtschaft steht vor einer langen Phase mit extrem hohen Risiken. Ist Berlin darauf vorbereitet?</a><br />
<br />
<a href="http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/12/deutsche-exporte-mit-159.html" target="_blank">Deutsche Exporte Minus 15,9%</a><br />
<br />
<a href="http://www.co2-verarschung.de/" target="_blank">CO2-Verarschung</a> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 15:36:18 +0100</pubDate>
<dc:creator>KBlackDragon</dc:creator>
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<item>
<title>Wochen Presseschau</title>
<link>http://blackdragonnews.blogg.de/eintrag.php?id=930</link>
<description><![CDATA[<b>taz:</b> <b>Ebay will zwei Drittel seiner Stellen in Deutschland streichen.</b> Dabei geht es dem Internetversandhandel gar nicht so schlecht.<br />
Nach zwei Verhandlungstagen mit der Ebay-Konzernleitung haben am Freitag die Mitarbeitervertreter zu einer Versammlung eingeladen. Erst dort wurde vielen Beschäftigten das Ausmaß der geplanten Kündigungen klar: "Als anhand eines Tortendiagramms dargestellt wurde, wie sehr die einzelnen Abteilungen geschrumpft werden sollen, <span style="color:blue"><strong>machte sich unter den Kollegen Betroffenheit breit</strong></span>", berichtet ein Mitarbeiter. <br />
Die deutsche Konzernleitung des weltweit größten Internetversandkaufhauses Ebay will zwei Drittel der Stellen streichen. <span style="color:red"><strong>Von den 600 Beschäftigten in der Deutschlandzentrale in Dreilinden müssen über 400 gehen.</strong></span> <br />
Ebay-Pressesprecher Nerses Chopurian bestätigte, <span style="color:blue"><strong>dass sich das Unternehmen nicht in einer wirtschaftlichen Notsitutation befinde</strong></span>. Bei dem Stellenabbau gehe es allein darum, Kompetenzzentren in Dublin, Zürich und Richmond aufzubauen. "Dadurch erhoffen wir uns bessere Synergien", so Chopurian.<br />
PS. Seit wann müssen erst wirtschaftliche Notstände einen Stellenabbau rechtfertigen? Die User von ebay wird der Stellenabbau ebenfalls kaum interessieren. <br />
<a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/stellenabbau-trotz-schwarzer-zahlen/" target="_blank">Stellenabbau trotz schwarzer Zahlen</a><br />
<br />
<b>Bundesagentur für Arbeit vom 01. Dezember 2009:</b> <br />
„Auch nach rund einem Jahr Wirtschaftskrise zeigt sich der Arbeitsmarkt verhältnismäßig robust. Die Auswirkungen auf Arbeitslosigkeit und Beschäftigung sind weit weniger dramatisch als zunächst von vielen befürchtet“, so fasste der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, die Entwicklung des Arbeitsmarktes im November 2009 zusammen. <br />
<br />
<br />
Arbeitslosenzahl im November: -13.000 auf 3.215.000<br />
<br />
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +227.000<br />
<br />
Arbeitslosenquote im November: -0,1 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent<br />
<br />
Die Arbeitslosigkeit hat von Oktober auf November leicht um 13.000 auf 3.215.000 abgenommen (West: -13.000 auf 2.216.000; Ost: unverändert bei 1.000.000). Das Saisonbereinigungsverfahren errechnet für den November erneut einen Rückgang um 7.000. Für die jüngste Entwicklung hat ein Sondereffekt infolge der Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente eine Rolle gespielt. Berücksichtigt man die gesamte Entlastung durch Arbeitsmarktpolitik – deren aktuelle Veränderung von diesem Sondereffekt dominiert wird – wäre die Arbeitslosigkeit saisonbereinigt im November schätzungsweise um 10.000 gestiegen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr und angesichts der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist das immer noch eine sehr moderate Entwicklung.<br />
Im Vergleich zum November 2008 gab es 227.000 Arbeitslose mehr. Der Anstieg resultiert aus der schweren Rezession, in der sich die deutsche Wirtschaft befindet. Entlastend wirken nach wie vor Kurzarbeit und weitere arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sowie das rückläufige Arbeitskräfteangebot (-135.000 im Jahresdurchschnitt 2009). Nach wie vor konzentriert sich die Zunahme im Vorjahresvergleich auf den Rechtskreis des SGB III, vor allem weil sie durch mehr Zugänge in Arbeitslosigkeit dominiert wird.<br />
Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit belief sich in Deutschland für den Oktober auf 3,01 Millionen und die Erwerbslosenquote auf 6,9 Prozent.<br />
Erste Schätzungen für den November signalisieren neue Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit für 100.000 bis 105.000 Personen. Dies sind etwas mehr als im Vormonat. <br />
Differenzierte Angaben für die tatsächliche Inanspruchnahme der Kurzarbeit liegen nunmehr für das dritte Quartal 2009 vor. Im September gab es demnach insgesamt 1,074 Millionen Kurzarbeiter, darunter 1,056 Millionen aus konjunkturellen Gründen. Der Rückgang gegenüber dem Höchststand vom Mai 2009 (1,516 Millionen konjunkturelle Kurzarbeiter) dürfte vor allem mit den Sommerferien zusammenhängen, für Urlaubszeiten zahlt die BA kein Kurzarbeitergeld. Der durchschnittliche Arbeitsausfall aller Kurzarbeiter belief sich im September auf 31,3 Prozent, für die konjunkturellen Kurzarbeiter auf 30,2 Prozent. Somit errechnet sich für alle Kurzarbeiter ein Beschäftigtenäquivalent von 336.000; für die konjunkturellen Kurzarbeiter von 319.000 Arbeitnehmern.<br />
Die der BA gemeldeten Stellen insgesamt, darunter auch die ungeförderten Stellen für „normale“ sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, die besser die Marktentwicklung widerspiegeln, haben im November saisonbereinigt jeweils um 4.000 zugenommen. Nicht saisonbereinigt hat der gesamte Stellenbestand im Oktober gegenüber dem Vormonat um 14.000 auf 465.000 abgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Rückgang um 74.000. Von allen gemeldeten Stellen entfielen 261.000 auf ungeförderte Stellen für „normale“ sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Das waren 6.000 weniger als im Vormonat und 76.000 weniger als vor einem Jahr.<br />
<br />
<br />
<u>Leistungsempfänger Arbeitslosengeld I</u>: <span style="color:red">1.100.412</strong></span><br />
(August 2009: 1.173.848 / September 2009: 1.134.220 / Oktober 2009: 1.078.209) <br />
<u>Leistungsempfänger Arbeitslosengeld II</u>: <span style="color:blue">4.891.872</strong></span><br />
(August 2009: 4.909.033 / September 2009: 4.913.859 / Oktober 2009: 4.906.425)<br />
<u>Leistungsempfänger Sozialgeld</u>: <b>1.824.812</b><br />
(August 2009: 1.808.432 / September 2009: 1.819.882 / Oktober 2009: 1.827.237)<br />
<u>Nichtleistungsempfänger</u>: <span style="color:blue">419.000</strong></span><br />
<b>Gesamtanzahl ALG I + ALG II + Nichtleistungsempfänger</b>: <span style="color:red"><strong><u>5.992.284 + 419.000</u></strong></span><br />
(August 2009: 6.082.881 / September 2009: 6.048.079 + 413.000 / Oktober 2009: 5.984.634 + 418.000)<br />
<b>Gesamtanzahl Leistungsempfänger</b>: <span style="color:blue"><strong>7.817.096</strong></span><br />
(August 2009: 7.891.313 / September 2009: 7.867.961 / Oktober 2009: 7.811.871)<br />
<b>Gesamtanzahl Arbeitsuchender inkl. stiller Reserve - optimistische Schätzung</b>: <span style="color:red"><strong>9,0 Millionen</strong></span><br />
(ohne Berücksichtigung der 4,8 Millionen geringfügig Beschäftigten, welche nicht als arbeitslos zählen)<br />
<span style="color:navy"><strong>Gesamtdeutsches ungefördertes Stellenangebot auf dem <u>ersten Arbeitsmarkt</u></strong></span> <a href="http://doku.iab.de/grauepap/2009/os0903.pdf" target="_blank">lt. IAB</a> III.. Quartal 2009: <span style="color:green"><strong>647.000</strong></span> <br />
(I. Quartal 2008: 958.000 / II. Quartal 2008: 946.000 / III. Quartal 2008: 829.000 / IV. Quartal 2008: 917.000 / I. Quartal 2009: 684.000 / II. Quartal 2009: 708.000) <br />
<br />
<a href="http://www.iaq.uni-due.de/iaq-report/2009/report2009-03.pdf" target="_blank">IAQ März 2009: Der Anteil der Vollzeiterwerbstätigen sank von 2001 bis 2006 sowohl in Ost wie in West kontinuierlich. Trotz einer insgesamt positiven Beschäftigungsbilanz gingen im Zeitraum 2001 und 2006 mehr als 1,6 Millionen Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse verloren. </a><br />
<br />
<a href="http://ba-jobboerse.blogage.de/" target="_blank">Analyse der Jobbörse der BA über die Qualität der Stellenangebote</a><br />
<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,594331,00.html" target="_blank"> Juli 2008 waren etwa 1,35 Millionen Menschen auf ergänzende ALG II-Bezüge angewiesen</a><br />
<br />
<a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2005/08/29/a0180" target="_blank">Produktion von Parias - Bericht aus den Eingeweiden der Arbeitsagentur</a><br />
<br />
<b>Bestand alle Stellen <u>bei der BA</u></b>: <span style="color:green"><strong>465.000</strong></span><br />
(August 2009: 486.000 / September 2009: 486.000 / Oktober 2009: 479.000) (Seite 10 Monatsbericht)<br />
<b>Ungeförderte sozialversicherungspflichtige Stellen <u>bei der BA</u></b>: <span style="color:green"><strong>261.000</strong></span><br />
(August 2009: 272.000 /September 2009: 271.000 / Oktober 2009: 267.000) <br />
<br />
<a href="http://www.stupidedia.org/stupi/Arbeitslosenzahl" target="_blank">Die (statistische) Verdummung der Bevölkerung wächst weiter und die Nachfrage nach geschönten Daten bewegt sich auch weiterhin auf konstant hohem Niveau"</a>, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise. Bereits 2007 gab es <a href="http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_088/02.html" target="_blank">nach offiziellen Angaben der Bundesregierung 7 Millionen 34.000 Arbeitslose </a>, von denen knapp 50% statistisch und in der Folge auch medial einfach ignoriert wurden.<br />
Zitat Pressemeldung BA vom 29.Oktober 2009 zum Ausbildung- und Arbeitsmarkt: <br />
„Die Arbeitslosigkeit ist von September auf Oktober im Zuge der Herbstbelebung um 118.000 auf 3.229.000 gesunken (West: -78.000 auf 2.229.000; Ost: -40.000 auf 1.000.000).“<br />
Wenn die Arbeitslosigkeit im November wie angegeben um 13.000 Betroffene gesunken ist, müssten 3.216.000 Arbeitslose von der BA gemeldet werden. Die BA hat aber 1.000 Betroffene weniger gemeldet. <br />
Unberücksichtigt bleiben auch hier die 12%-ige Gruppe der Nichtleistungsempfänger. Während die Arbeitslosigkeit um 13.000 Betroffene statistisch gesunken ist, ergeben sich 7.651 Arbeitlose mehr in einem ALG I oder ALG II oder Nichtleistungsbezug im Vergleich zum Vormonat.<br />
<br />
<b>Im November waren für *31.000 Bewerber</b> <span style="color:blue"><strong>Dritte mit deren Vermittlung beauftragt</strong></span>. (Mai 2009: 178.100 / Juni 2009: 146.900 / Juli 2009: 119.600 / August 2009: 89.400 / September 2009: 67.100 / Oktober 2009: 45.700). (* Werden in der Monatsstatistik nicht als arbeitslos gezählt. Seite 30 aktueller Monatsbericht)<br />
<br />
<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article3637459/Krise-kostet-pro-Monat-50-000-Jobs-in-Deutschland.html" target="_blank">Welt vom 28.04.2009 - Krise kostet pro Monat 50.000 Jobs in Deutschland:</a> In der Wirtschaftskrise <span style="color:blue"><strong>gehen jeden Monat in Deutschland 50.000 Arbeitsplätze verloren</strong></span>. Täglich entspricht das etwa 1600 Arbeitsplätzen. Dies hat die Bundesregierung anlässlich ihres Frühjahrsgutachtens 2009 <b>errechnet</b>, wie ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums bestätigte.<br />
<br />
<b>Im Monat November befanden sich 1,66 Millionen Personen</b> in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit <span style="color:blue"><strong>geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme</strong></span>. Das ergab im Vergleich zum Vormonat (1,55 Millionen im Februar 2009 / 1,58 Millionen im März / 1,59 im April / 1,63 Millionen im Mai / 1,62 Millionen im Juni / 1,58 Millionen im Juli / 1,49 Millionen im August / 1,52 Millionen im September / 1,63 Millionen im Oktober) eine <span style="color:red"><strong>Zunahme von 30.000</strong></span>. (Seite 6 aktueller Monatsbericht)<br />
<br />
Im Monat Juli wurden <span style="color:red"><strong>51% aller Arbeitslosen als arbeitslos registriert</strong></span> und <b>12% aller Arbeitslosen haben keine Leistungen</b> aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. (Seite 6 aktueller Monatsbericht)<br />
<br />
Im Oktober gingen neue Anzeigen für <b>102.000 Kurzarbeiter</b> ein. (Dezember 2008: 404.000 / Januar 2009: 346.000 / Februar 2009: 721.000 / März 2009: 679.000 / April 2009: 452.000 / Mai 2009: 292.000 / Juni 2009: 210.000 / Juli 2009: 170.000 / August 2009: 105.000 / September 2009: 117.000) Zahlen zur tatsächlichen Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld liegen jeweils 2 Monate nach Quartalsende vor. Nach jüngsten Angaben <span style="color:red"><strong>wurden im September 2009 an 1.074.000 Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld gezahlt</strong></span>. Die Inanspruchnahme hatte im Mai mit 1.516.000 konjunkturellen Kurzarbeitern ihren Höhepunkt erreicht. (Seite 09/10 aktueller Monatsbericht)<br />
<br />
Die kontinuierlich sinkende bzw. stabile Anzahl von ALG II Empfängern ist u.a. durch die neue Wohngeldreform zu erklären. Durch zusätzliche Zahlungen erhalten die Betroffenen in der Summen nicht mehr Geldleistungen, fallen aber aus dem ALG II Bezug. <br />
<a href="http://www.welt.de/finanzen/article3111615/Nachzahlung-wird-dieses-Jahr-besonders-hoch.html" target="_blank">Welt vom 29.01.2009</a>: Dies teilte der Deutsche Mieterbund am Donnerstag in Berlin mit. Er lobte die Anfang des Jahres in Kraft getretene Wohngeldreform. Damit <b>bekommen 600.000 Haushalte durchschnittlich 140 statt 90 Euro im Monat</b> als Zuschuss zu ihren Wohnungskosten. <br />
<a href="http://statistik.arbeitsagentur.de " target="_blank">Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarktes im November 2009 - Seite 52</a><br />
<br />
<img src="http://data.blogg.de/7930/images/Wachstum29_Stuttmann.jpg" alt="" /><br />
Quelle: <a href="http://stuttmann.de/archiv2.php#" target="_blank">Stuttmann.de</a><br />
<br />
<br />
<b>Spiegel:</b> Die Zahl der Insolvenzen nimmt zu: Durch die Finanzkrise ist die <span style="color:blue"><strong>Zahl der Unternehmenspleiten in Deutschland in diesem Jahr um 16 Prozent gestiegen</strong></span>.<br />
Im laufenden Jahr schlitterten 34.300 Firmen in die Pleite, wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform am Mittwoch mitteilte. Das seien 16 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Im kommenden Jahr sei mit einem weiteren Anstieg auf bis zu 40.000 Fälle zu rechnen.<br />
Die <span style="color:red"><strong>Firmenpleiten hätten 521.000 Arbeitsplätze vernichtet</strong></span>.<br />
PS. Der Arbeitslosenstatistik konnte man dies in den vergangenen Monaten nicht entnehmen.<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,664732,00.html" target="_blank">Firmenpleiten kosten mehr als 500.000 Arbeitsplätze</a><br />
<br />
<br />
<b>Merkel und das Wachstum</b><br />
<object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mMIiZ-SxDMc&hl=de_DE&fs=1&"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mMIiZ-SxDMc&hl=de_DE&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object><br />
<br />
<br />
<b>Statistisches Bundesamt:</b> Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag der <span style="color:blue"><strong>Umsatz im deutschen Einzelhandel im Oktober 2009</strong></span> nominal 2,4% und <span style="color:red"><strong>real 1,7% niedriger als im Oktober 2008</strong></span>. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage.<br />
Im Vergleich zum September 2009 stieg der Umsatz im Oktober 2009 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 0,6% und real um 0,5%. Das Ergebnis für den Oktober 2009 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.<br />
Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Oktober 2009 nominal 3,2% und real 2,0% weniger um als im Oktober 2008. Dabei wurde bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten nominal 3,3% und real 2,0% weniger als im Vorjahresmonat abgesetzt, beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln lagen die Umsätze nominal und real jeweils um 2,3% niedriger.<br />
Auch im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wurde im Oktober 2009 nominal und real weniger als im Vorjahresmonat umgesetzt (nominal und real jeweils – 1,2%). Dazu hat insbesondere ein deutlicher Rückgang des Umsatzes im Sonstigen Einzelhandel (nicht in Verkaufsräumen) beigetragen, der maßgeblich durch den Brennstoff-Handel vom Lager bestimmt wird. Eine nominale und reale Umsatzsteigerung gegenüber Oktober 2008 erzielten dagegen der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren (nominal + 6,9%, real + 5,2%), der Einzelhandel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf (nominal + 2,5%, real + 0,8%) und der Sonstige Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (nominal + 1,0%, real + 0,2%).<br />
Von <span style="color:blue"><strong>Januar bis Oktober 2009</strong></span> wurde im deutschen Einzelhandel nominal 2,5% und <span style="color:red"><strong>real 1,8% weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum</strong></span> umgesetzt.<br />
<a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/12/PD09__461__45212,templateId=renderPrint.psml" target="_blank">Einzelhandelsumsatz im Oktober 2009 real um 1,7% gegenüber dem Vorjahr gesunken</a><br />
<br />
<br />
<b>RP-Online:</b> Fast jeder zehnte Mensch in Deutschland ist zur Sicherung seiner Existenz auf staatliche Hilfe angewiesen. Am <span style="color:red"><strong>Jahresende 2007 erhielten 8,1 Millionen Einwohner Transferleistungen wie Hartz IV</strong></span>, das war eine Quote von 9,8 Prozent.<br />
Insgesamt beliefen sich diese Leistungen auf 41,6 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Die Gesamtzahl der Empfänger ging gegenüber dem Vorjahr um 246.000 oder drei Prozent zurück.<br />
PS. Mitten im Aufschwung als Exportweltmeister.<br />
<a href="http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/Fast-jeder-Zehnte-braucht-Geld-vom-Staat_aid_789541.html" target="_blank">Fast jeder Zehnte braucht Geld vom Staat</a><br />
<br />
<br />
<b>KBA:</b> Einen Monat vor Jahresfrist befindet sich der Neuzulassungsmarkt noch immer auf hohem Niveau. <span style="color:red"><strong>279.725 fabrikneue Personenkraftwagen (Pkw)</strong></span> sorgten im <span style="color:blue"><strong>November</strong></span> für ein Zulassungsplus von 19,7 Prozent zum Vorjahr. In die Jahresbilanz 2009 gingen somit bisher 3,59 Millionen Pkw ein. <b>Der Privatanteil ging im November auf 55,1 Prozent zurück.</b> Der Anteil an Pkw mit Dieselantrieb stieg auf 35,0 Prozent an. Die Segmente Minis, Klein-, Kompaktwagen und Mini-Vans erzielten erneut deutliche Zuwachsraten. <br />
Im Nutzfahrzeugbereich zeichnet sich noch keine positive Veränderung ab. Im November wurden -16,8 Prozent weniger Lastkraftwagen (Lkw) zugelassen als vor einem Jahr. Die schwergewichtigen Sattelzugmaschinen gingen gar um -42,4 Prozent zurück. Insgesamt wurden 306.095 Kraftfahrzeuge (Kfz) neu zugelassen.<br />
Auf dem Gebrauchtwagenmarkt war im November eine Aufwärtsbewegung spürbar. Alle Fahrzeugbranchen entwickelten sich positiv. 467.616 Pkw wechselten den Halter und erzielten somit ein Plus von 2,6 Prozent. Lkw (+23,0 %) und Sattelzugmaschinen (+26,9 %) lagen sogar deutlich über Vorjahresniveau. Insgesamt gab es 538.623 Besitzumschreibungen. Die Jahresbilanz steht nach elf Monaten bei 6,39 Millionen Kfz.<br />
PS. <u>Anteil privater Neuzulassungen 2008 als Vergleich zu 60% im Februar 2009, 66,2% im März 2009 und 67,6% im April sowie 69,5% im Mai und 67,3% im Juni und 67,2% im Juli sowie 64,8% im August und 62% im September sowie 55,1% im November 2009</u>: Januar: 38,1% / März: 39,2% / April: 41,1% / Mai: 41,3% / Juni: 41,4% / September: 37,5% / Oktober: 39,6% / November: 38,7%. (in den fehlenden Monaten erfolgten keine Angaben des KBA über den Anteil gewerblicher/privater Halter) <br />
In den ersten zehn Monaten 2009 wurden 716.379 PKW mehr neu zugelassen, als in den ersten elf Monaten des Vorjahres. (Januar 2008: 220.742 Neuwagen / Februar 2008: 228.623 / März 2008: 286.549 / April 2008: 317.960 / Mai 2008: 275.259 / Juni 2008: 304.036 / Juli 2008: 317.084 / August 2008: 214.386 / September 2008: 261.384 / Oktober 2008: 258.814 / November 2008: 233.772) Ein Mittelwert der Januar (189.385) und Februar (277.740) und März (400.000) sowie April (379.626) und Mai (384.578) und Juni (427.111) und Juli (339.976) sowie August (275.219) und September (316.166) sowie Oktober (321.120) und November (279.725) Zulassungen im Jahr 2009 ergibt eine Gesamtjahreszulassung 2009 als Prognose von 3.710.676. Im September betrug die Prognose 4.010.448, im Oktober 3.986.401 und im November 3.973.105.<br />
<a href="http://www.kba.de/cln_015/nn_326084/DE/Presse/PressemitteilungenStatistiken/2001-2008/2008/Fahrzeugzulassungen/n__12__08__pm__text.html" target="_blank">Im Jahr 2008 wurden insgesamt 3,09 Mio. fabrikneue Pkw für den Straßenverkehr zugelassen</a>, 1,8 Prozent weniger als 2007. Das Autojahr 2007 schloß mit insgesamt 3.148.163 Einheiten ab. Damit <a href="http://www.kba.de/cln_015/nn_124962/DE/Presse/PressemitteilungenStatistiken/2001-2008/2007/Fahrzeugzulassungen/n__12__07__pdf,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/n_12_07_pdf.pdf" target="_blank">blieb der Automobilmarkt 2007 unter dem 10-jährigen Mittelwert</a> von 3,43 Mio. Pkw. (als pdf-Dokument) Es gibt sicher gute Gründe, <a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,565578,00.html" target="_blank">warum die Autobranche die Statistik aufhübscht</a>.<br />
<a href="http://www.kba.de/cln_007/nn_124384/sid_C866027C084C4B2E9B1EC3547F4B4584/nsc_true/DE/Presse/PressemitteilungenStatistiken/Fahrzeugzulassungen/n__11__09__pm__text.html" target="_blank">Fahrzeugzulassungen im November</a><br />
<br />
<br />
<b>Salzburger Nachrichten:</b> In den <span style="color:blue"><strong>USA</strong></span> sind im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise mittlerweile <span style="color:red"><strong>allein in diesem Jahr 130 Banken zusammengebrochen</strong></span>. Die <b>Behörden schlossen am Freitag sechs weitere kleinere Geldhäuser</b>, wie die staatliche Einlagensicherung FDIC mitteilte. Im vergangenen Jahr mussten lediglich 25 Banken aufgeben, 2007 waren es gerade einmal drei.<br />
PS. Übersicht der <a href="http://www.fdic.gov/bank/individual/failed/banklist.html" target="_blank">geschlossenen Banken</a> ab dem 01.10.2000 in den USA.<br />
<a href="http://www.salzburg.com/online/nachrichten/wirtschaft/Zahl-der-US-Bankenpleiten-2009-auf-130-gestiegen.html?article=eGMmOI8VfN7u9MQq2BDj8VSmECkCdhzX3Xyzsxf&img=&text=&mode=" target="_blank">Zahl der US-Bankenpleiten 2009 auf 130 gestiegen</a><br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 15:12:04 +0100</pubDate>
<dc:creator>KBlackDragon</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Wochen Presseschau</title>
<link>http://blackdragonnews.blogg.de/eintrag.php?id=929</link>
<description><![CDATA[<br />
<b>Welt:</b> Der US-Autokonzern General Motors (GM) will bei <span style="color:blue"><strong>Opel</strong></span> <span style="color:red"><strong>in Deutschland 5300 Arbeitsplätze streichen</strong></span>. Davon entfallen <b>2400 auf Rüsselsheim, 2300 auf Bochum und jeweils 300 Arbeitsplätze auf die beiden Werke in Eisenach und Kaiserslautern</b>, wie die Deutsche Presse-Agentur dpa aus Unternehmenskreisen erfuhr. Der Jobabbau bedeutet einen größeren Arbeitsplatzverlust als im Konzept des bisherigen Kaufinteressenten Magna vorgesehen. Zugleich bekräftigte Reilly, dass bis zu 9.500 Jobs bei Opel in Europa wegfallen sollen. Den Finanzbedarf bezifferte er erneut auf insgesamt 3,3 Milliarden Euro, den kleineren Teil für Restrukturierung, den größeren Teil für Investitionen in neue Produkte.<br />
<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article5323811/GM-will-5300-Opel-Jobs-in-Deutschland-streichen.html" target="_blank">GM will 5300 Opel-Jobs in Deutschland streichen</a><br />
<br />
<br />
<b>RP-Online:</b> Die <span style="color:blue"><strong>Postbank</strong></span> will in den nächsten drei Jahren <span style="color:red"><strong>rund 2000 Arbeitsplätze abbauen</strong></span>. Mit einem Sparprogramm rüstet sich Deutschland größte Privatkundenbank für die Zeit nach der Finanzkrise - und für die spätestens im Jahr 2012 anstehende Übernahme durch die Deutsche Bank. Bis dahin soll fast jede zehnte der rund 21.000 Stellen wegfallen.<br />
Die meisten davon in der Verwaltung, was die Kosten um 145 Millionen Euro im Jahr drücke, teilte die Deutsche Postbank am Mittwoch mit. Nur damit lasse sich die <b>angepeilte Eigenkapitalrendite von 13 Prozent nach Steuern</b> "auch in einem veränderten Wettbewerbsumfeld" nach der Krise erreichen.<br />
Beim Stellenabbau setzt die Postbank auf natürliche Fluktuation. Im Jahr verlassen in der Regel 500 Mitarbeiter die Bank freiwillig.<br />
PS. Rendite vor menschlichem Humankapital, welches Neuzeitlich gar keines mehr darstellt.<br />
<a href="http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/Postbank-streicht-2000-Arbeitsplaetze_aid_787535.html" target="_blank">Postbank streicht 2000 Arbeitsplätze</a><br />
<br />
<b>AFP:</b> Der Stahlgigant <span style="color:blue"><strong>ThyssenKrupp</strong></span> streicht in der Krise tausende Stellen. Der Konzern <span style="color:red"><strong>wolle bis zum Herbst 2010 die Zahl seiner Mitarbeiter um 20.000 reduzieren</strong></span>, bestätigte ThyssenKrupp-Chef Ekkehard Schulz in Essen.<br />
Der Konzern fuhr im abgelaufenen Geschäftsjahr bis September einen Verlust von knapp 1,9 Milliarden Euro ein, dennoch will er 139 Millionen Euro an seine Aktionäre ausschütten.<br />
5000 Stellen baut ThyssenKrupp direkt ab, wie Schulz sagte. Weitere 15.000 Stellen sollen durch den Verkauf von Unternehmensteilen wegfallen. So habe sich ThyssenKrupp etwa bereits von Teilen seiner traditionsreichen Schiffswerften getrennt oder werde dies noch tun. Daneben habe der Konzern auch eine Gerüstbau-Tochter in Nordamerika abgestoßen. ThyssenKrupp hatte bereits im Geschäftsjahr zuvor weltweit 12.000 Arbeitsplätze eingespart. <br />
<span style="color:red"><strong>Trotz des Stellenabbaus und des Milliardenverlustes will der Konzern seinen Anteilseignern eine Dividende ausschütten.</strong></span> Der Aufsichtsrat habe der Ausschüttung von 30 Cent je Aktie zugestimmt, sagte Schulz.<br />
ThyssenKrupp habe bereits in der Vergangenheit wert darauf gelegt, dass die Anleger kontinuierlich Dividenden erhielten, sagte Schulz. In guten Jahren seien die Ausschüttungen eher moderat ausgefallen, dafür könnten die Aktionäre nun auch in der Krise profitieren. Eine solche Dividendenpolitik sei im Interesse aller Aktionäre.<br />
<a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gY6Gi_YtYdMAFWImJB0HftEhNW3A" target="_blank">Stahlkonzern ThyssenKrupp streicht 20.000 Stellen</a><br />
<br />
<b>Webtipp:</b><br />
<br />
<a href="http://www.boerse-online.de/aktien/deutschland_europa/:Interview-mit-Richard-Werner--Ein-untragbares-System/514469.html" target="_blank">"Ein untragbares System"</a><br />
<br />
<a href="http://www.hintergrund.de/20091125536/wirtschaft/finanzwelt/die-angst-vor-der-nächsten-finanzkrise.html" target="_blank">Hintergrund: Die Angst vor der nächsten Finanzkrise</a><br />
<br />
<a href="http://www.private-katzenhilfe.de/" target="_blank">Private Katzenhilfe</a> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 15:26:24 +0100</pubDate>
<dc:creator>KBlackDragon</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Wochen Presseschau</title>
<link>http://blackdragonnews.blogg.de/eintrag.php?id=928</link>
<description><![CDATA[<br />
<b>RP-Online:</b> Bereits seit März sind rund 220 der etwa 690 Mitarbeiter von <span style="color:blue"><strong>Zwilling J.A. Henckels</strong></span> in Solingen von Kurzarbeit betroffen. Doch das reicht offenbar nicht mehr aus, um die derzeitige Konsumflaute abzufedern. <span style="color:red"><strong>"Ab nächstem Jahr müssen wir unseren Personalstand an den schrumpfenden Markt anpassen"</strong></span>, erklärte Pressesprecher Wilhelm Bloess gestern auf Anfrage unserer Zeitung.<br />
"Der Standort Solingen ist am härtesten betroffen, und eine schnelle Erholung dieser Situation ist nicht absehbar." <b>An den 13 anderen Produktionsstandorten im Ausland schreibe Zwilling, das zum Neusser Werhahn-Konzern gehört, schwarze Zahlen. Dort würden unter anderem Kochtöpfe, Manikürinstrumente und einfachere Messer hergestellt.</b><br />
Falls die schlechte Auftragslage anhalte, müsse man allerdings auch betriebsbedingte Kündigungen aussprechen, "um eine <span style="color:blue"><strong>betriebswirtschaftlich vertretbare Mitarbeiterzahl zu erreichen</strong></span>", erklärt Wilhelm Bloess. In der Belegschaft wird bereits kolportiert, dass <span style="color:red"><strong>insgesamt bis zu 125 Arbeitsplätze in Gefahr</strong></span> seien und Auszubildende keine Übernahmegarantie mehr erhalten sollen. Die Kurzarbeit soll nach unseren Informationen über Dezember hinaus nicht ausgeweitet werden.<br />
Die gesamte Schneidwarenindustrie verzeichnete in den ersten neun Monaten dieses Jahres ein Minus von 15 Prozent, berichtet Jens-Heinrich Beckmann, Geschäftsführer des Industrieverbandes Schneid- und Haushaltswaren. "Normalerweise wären wir jetzt schon voll im Weihnachtsgeschäft", sagt er. "<span style="color:red"><strong>Aber die Leute haben wenig Geld</strong></span>, und der Fachhandel kauft hochwertige Messer erst ein, wenn er absieht, dass er sie auch verkaufen kann."<br />
PS. Niedrige Löhne schaffen neue Arbeitsplätze und neue Konsumenten. Nach dieser Sinnschen Theorie wird der deutsche Arbeitsmarkt seit Jahren reformiert. Das Ausland fällt als Abnehmer aus und schon treten massive Probleme auf. Die schwarzen Zahlen im Ausland basieren auf Niedriglöhnen kombiniert mit Billigprodukten. Denn auch dort können Billiglöhner keine höher preisigen Artikel von Zwilling kaufen. Bis eines Tages global nur noch Billiglöhner um den Absatz konkurrieren. Der nächste Schritt wird dann Arbeit gegen Nahrung und Unterkunft sein. Denn in einer betriebswirtschaftlichen Welt hat der Mensch keine Zukunft. <br />
<a href="http://www.rp-online.de/bergischesland/solingen/nachrichten/solingen/Zwilling-will-Personal-abbauen_aid_782773.html" target="_blank">Zwilling will Personal abbauen</a><br />
<br />
<br />
<b>Reuters:</b> Trotz verbesserter Auftragslage baut die <span style="color:blue"><strong>deutsche Industrie weiter massiv Stellen ab</strong></span>.<br />
Ende September zählten die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes noch gut fünf Millionen Beschäftigte. Das waren <span style="color:red"><strong>233.000 oder 4,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor</strong></span>, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Überdurchschnittlich viele Jobs fielen im Maschinenbau, in der Autoindustrie, bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren sowie in der Metallbranche weg. Lediglich die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln stockten ihre Belegschaft auf.<br />
<a href="http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE5AF05F20091116" target="_blank">Deutsche Industrie streicht trotz steigender Aufträge Stellen</a><br />
<br />
<br />
<b>Wall Street Journal:</b> Florida regulators closed Commerce Bank of Southwest Florida on Friday in <span style="color:blue"><strong>the 124th U.S. bank failure. Commerce Bank is the 12th bank in Florida to fail in 2009</strong></span>.<br />
PS. Übersicht der <a href="http://www.fdic.gov/bank/individual/failed/banklist.html" target="_blank">geschlossenen Banken</a> ab dem 01.10.2000 in den USA.<br />
<a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704533904574548232310961774.html?mod=googlenews_wsj" target="_blank">Florida Regulators Close Bank</a><br />
<br />
<br />
<b>Websitentipp:</b><br />
<br />
<a href="http://cohort11.americanobserver.net/latoyaegwuekwe/multimediafinal.html" target="_blank">Offizielle US-Arbeitslosenrate (<a href="http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/us-arbeitslosigkeit-quoten-wie-zur-grossen-depression;2480687" target="_blank">reale liegt doppelt so hoch)</a></a> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 15:40:48 +0100</pubDate>
<dc:creator>KBlackDragon</dc:creator>
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<ent:topic ent:href="http://www.blogg.de/?category=politik" ent:id="politik">politik</ent:topic>
</ent:cloud>
</item>
<item>
<title>Wochen Presseschau</title>
<link>http://blackdragonnews.blogg.de/eintrag.php?id=927</link>
<description><![CDATA[<br />
<b>J.Jahnke:</b> Nach der heute veröffentlichten Entwicklung der deutschen <span style="color:blue"><strong>Wirtschaftsleistung (BIP) im 3. Quartal 2009</strong></span> ergibt sich kalenderbereinigt ein <span style="color:red"><strong>Minus gegenüber dem Vorjahreswert von 4,7 %</strong></span> und ein Plus von 0,7 % gegenüber dem Vormonat (Abb. 14744, 14003). In den vorsichtigen Worten des Statistischen Bundesamtes: "Nach dem starken Einbruch im Winterhalbjahr scheint sich der leichte Aufwärtstrend der Wirtschaft aus dem zweiten Quartal (+ 0,4%) fortzusetzen."<br />
Auch diese scheinbar positive Entwicklung beruht sehr stark auf Sonderfaktoren. So wurden die Lagerbestände wieder aufgebaut, was eine normale Entwicklung bei stark heruntergefahrenen Lagern ist und wenig für die Zukunft bedeutet. Auch kamen Impulse von den Investitionen in Ausrüstungen und Bauten. Hier wirkt sich das temporäre öffentliche Programm von Staatsausgaben mit der Folge steigender Verschuldung aus. Auch hat die Abwrackprämie im Automobilbereich zu mehr Ausrüstungsinvestitionen geführt. Der relativ starke Exportanstieg von etwa 4,6 % gegenüber Vorquartal hat das Quartalsergebnis im Vorquartalvergleich kräftig nach oben gezogen, ist aber vor dem Hintergrund eines besonders starken Exporteinbruchs eine eher normale Entwicklung.<br />
<span style="color:red"><strong>Dagegen gingen entgegen allen überoptimistischen Vorraussagen und trotz Abwrackprämie die privaten Konsumausgaben zurück und bremsten das Wirtschaftswachstum.</strong></span> Diese negative Situation wird sich mit wachsender Arbeitslosigkeit noch verstärken. Von der Entwicklung der privaten Konsumausgaben wird die Zukunft der deutschen Wirtschaft entscheidend abhängen. <br />
<a href="http://jahnke.net" target="_blank">Wirtschaftsleistung 3. Quartal: Minus 4,7 % gegenüber Vorjahr und viele Sonderfaktoren</a><br />
<br />
<br />
<b>Spiegel:</b> Es ist eine <span style="color:blue"><strong>Notmaßnahme</strong></span>: Weil immer mehr US-Regionalbanken Bankrott gehen, <span style="color:red"><strong>fehlt der staatlichen Einlagensicherung Geld</strong></span>. Deshalb müssen die Finanzinstute des Landes jetzt 30 Milliarden Euro an Beiträgen im Voraus zahlen.<br />
<span style="color:red"><strong>Damit die Einrichtung zum Schutz der Sparer nicht selbst Bankrott geht, müssen jedoch Amerikas Banken ihre Versicherungsbeiträge nun für drei Jahre <u>im Voraus</u> zahlen.</strong></span> <br />
Die ungewöhnliche Maßnahme soll rund 45 Milliarden Dollar (30 Milliarden Euro) in die Kassen der Einlagensicherung FDIC (Federal Deposit Insurance Corporation) spülen.<br />
Im Zuge der Finanzkrise gingen allein im laufenden Jahr bereits 120 meist kleinere und mittlere Institute in die Knie. Dadurch rutschte die FDIC erstmals in ihrer Geschichte selbst in die roten Zahlen. Experten rechnen mit vielen weiteren Zusammenbrüchen unter den noch fast 8200 versicherten Banken. Zur Jahresmitte standen mehr als 400 von ihnen als gefährdete Institute auf der "roten Liste" der FDIC. Für die Jahre 2009 bis 2013 befürchtet die FDIC durch die Pleitewelle Kosten von rund 100 Milliarden Dollar.<br />
PS. Der Einlagensicherungsfonds wird von Banken gerettet, die er eigentlich selber retten müsste. 45 Milliarden als Vorschuss dürften dabei als der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein angesehen werden. Aber solange der Kunde Vertrauen in seine seriös arbeitende Banken zeigt, kann ein Bankrun verhindert werden und Milliarden an Boni weiterhin ausgezahlt werden. Wenn der Vorschuss nicht ausreicht, wird eben eine neuer Vorschuss für 6 Jahre für Abhilfe schaffen. Auch dieses Wochenende wieder drei Bankenpleiten: Übersicht der <a href="http://www.fdic.gov/bank/individual/failed/banklist.html" target="_blank">geschlossenen Banken</a> ab dem 01.10.2000 in den USA.<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,661039,00.html" target="_blank">US-Banken retten Einlagensicherung vor Pleite</a><br />
<br />
<br />
<b>Webtipp:</b><br />
<br />
<a href="http://www.atlanticblue.de/" target="_blank">Atlanticblue e.V.</a><br />
<br />
<a href="http://www.arbeitslosigkeit-besiegen.de/index.html" target="_blank">Arbeitnehmer bezahlen Arbeitgeber für Arbeit</a><br />
<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:52:46 +0100</pubDate>
<dc:creator>KBlackDragon</dc:creator>
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